Allgemeine Informationen über Sevilla

 

Sevilla ist die Hauptstadt der Region Andalusien und mit 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in ganz Spanien. Mit dem Erbe de Römer, Westgoten, Muslimen, Juden und Christen wurde Sevilla eine der Städte mit der reichsten Geschichte und Tradition weltweit. In den maurischen Palästen, schmalen Kopfsteinpflasterstraßen und wunderschönen Gärten erinnert Sevilla seine Besucher an vergangene Jahrhunderte. Dort kann man das lebendige Straßenleben, bunte Fiestas und freundliche Menschen erleben, die einen herzlich empfangen.

Mit ihren Festivitäten, wie die Feria de Abril oder die leidenschaftliche Semana Santa, Flamencoaufführungen, der Tradition des Tapeo, Stierkampf und Orangenblüten repräsentiert die Stadt Sevilla die Essenz Spaniens.

 

 

Was kann ich hier sehen und tun?

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  • Andere

    Andere sehenswerte Orte in der Umgebung wären Marchena, Utrera, Osuna, Cazalla de la Sierra und Ecija unter vielen anderen.
  • Die Sierra del Sur

    Durch die große natürliche Vielfalt des Parks hat dieser Ort zu hohed Ansehen erlangt. Hier können die Besucher zahlreichen Outdooraktivitäten wie Wandern, Klettern, Radfahren, Reiten etc. nachgehen.
  • Carmona

    Eine malerische Stadt außerhalb von Sevilla. Der im 15.Jahrhundert erbaute Turm stellt eine Kopie der Giralda in Sevilla dar. Die Stadt beherbergt zahlreiche Kirchen, Paläste, eine Burg im maurischen Stil oder den Alcázar del Rey Don Pedro.
  • Die römischen Ruinen von Italica

    Die neun Kilometer westliche vom Stadtzentrum gelegene Ausgrabungsstätte ist der Geburtsort vom römischen Eroberer Trajan. Das Amphitheater bot Platz für 25.000 Zuschauer und ist heutzutage einer der wichtigsten Orte der Ruinen. Außerdem können die Besucher die Ruinen römischer Häuser sowie diverse Kunstobjekte betrachten.
  • Arabische Bäder

    Im Herzen des berühmten Stadtviertels Santa Cruz können die Besucher ein luxuriöses Hammam genießen. Der schöne, historische Komplex ist auf dem Grundstück arabischer Bäder des 16. Jahrhunderts erbaut. Die arabischen Bäder bieten Verwöhnprogramme der ersten Klasse.
  • Isla Mágica

    Der nahe des Stadtzentrums gelegene Vergnügungspark bietet zahlreiche Attraktionen wie Achterbahnen, andere Fahrgeschäfte und filmische Darstellungen. Der Park thematisiert die Entdeckung Amerikas. Er bietet einen Wasserpark mit Wellenbad und aufregenden Rutschen.
  • Die Feria de Abril

    Mit etwa einer Million Besuchern jedes Jahr ist die Feria de Abril die größte und bunteste Fest in Spanien. Normalerweise findet sie etwa zwei Wochen nach der Semana Santa statt. Die Feier dieser jährlichen Messe beginnt traditionell an einem Montag um Mitternacht mit dem zeremoniellen Aufleuchten der Festbeleuchtung. Das Fest dauert über die gesamte Woche an, bis zum folgenden Sonntag. Die meisten der 1000 „casetas“ werden mit Laternen aus buntem Papier geschmückt und sind aus bunt gefärbten Leinwänden hergestellt. Sie stehen unter privatem Besitz und gehören Familien, Gruppen von Freunden, Clubs, Firmen oder anderen Vereinigungen. Alle Frauen tragen wunderschöne Flamencokleider mit mantilla (einem Haarkamm), mantón (einem Schal) und Fächer. Familie und Freunde verbringen die ganze Woche mit dem Tanzen von Sevillanas und genießen traditionelle Tapas und Getränke. Überall sind geschmückte Pferdekutschen zu sehen, die Sevilla in eine magische Stadt verwandeln.
  • Die Semana Santa

    Die Semana Santa von Sevilla ist eine der wichtigsten „heiligen Wochen“ in Spanien. Die 58 Prozessionen repräsentieren mit den Pasos Jesus und die Jungfrau Maria, die von den Costaleros, von Nazarenos und Trommeln gefolgt durch die Straßen von Sevilla getragen werden. Die Prozessionen werden von religiösen Bruderschaften organisiert, die auch als hermandades oder cofradías bekannt sind. Jede Bruderschaft hat nach dem Verlassen der Kirche eine festgelegte Route, bevor sie zur dorthin zurückkehren. Während der Semana Santa ist die Stadt gut besucht von Einheimischen, nationalen und internationalen Touristen.
  • Stierkampf

    Zusammen mit Ronda ist Sevilla die Heimat des Stierkampfs und somit eine der wichtigsten Städte für diese Kultur. Die Plaza de Toros de la Maestranza – eine der ältesten Stierkampfarenen in Spanien – bietet Stierkämpfe zwischen März oder April bis Oktober an.
  • Flamenco und Sevillanas Tanzstunden

    Es gibt kaum einen besseren Platz, um Sevillanas oder Flamenco zu lernen als Sevilla selbst. Viele Tanzbegeisterte reisen extra nach Sevilla, um von den Besten zu lernen.
  • Sport

    Sevilla ist die perfekte Stadt, um fit zu bleiben, da eine enorme Vielfalt an Sportarten ausgeübt werden kann. Von den unzähligen Fitnessstudios über Joggen in Parks oder entlang des Flusses, Kayak fahren, Radfahren, Fußball spielen bis hin zu Basketball gibt es endlos viele Möglichkeiten in Sevilla Sport zu treiben.
  • Flamenco

    Flamenco ist in Sevilla allgegenwärtig und bereits in das Blut der Stadt übergegangen. Sevilla ist der perfekte Ort, um eine Aufführung in einer der zahlreichen Tablaos, Bars, kulturellen Institutionen und Museen wie dem Museo del Baile Flamenco, Casa de la Mermoria de Al-Andalus, la Carbonería, la Casa del Flamenco oder Lo Nuestro zu genießen.
  • Kinos und Theater

    Sevilla bietet viele Kinos (Avenida 5 cines, Cine Cervantes, Multicines Plaza de Armas, Sommer Outdoor Kinos, etc.) und Theater (Teatro Lope de Vega, Teatro Alameda, Teatro de la Maestranza, Teatro Central, Sala Cero).
  • Essen gehen

    Sevilla ist der perfekte Ort, um mit seiner Familie und Freunden Tapas essen zu gehen. Einige tolle Orte fürs „tapear“ sind in der Calle Betis, auf der Alfalfa und Alameda zu finden. Oft treffen sich hier junge spanische und internationale Studenten, denn es ist der perfekte Ort, um die andalusische, spanische und internationale Küche zu genießen.
  • Traditionelle Märkte

    Diese Art von Märkten findet man häufig auf den zahlreichen Plätzen der Stadt. Diese sind voll von gastronomischen und kunsthandwerklichen Spezialitäten. Die bekanntesten Märkten sind El Charco de la Pava (Isla de la Cartuja), El Mercado de Artesanía (plaza del Duque de la Victoria), der Mercadillo „El jueves“ (calle Feria), der Mercado de Comida (Triana) und der Mercado de Puerta de la Carne zu nennen.
  • Souvenirs und Geschenke

    Das Viertel von Santa Cruz ist der ideale Ort, um Geschenke für die Familie und Freunde zu kaufen. Produkte der bekannten sevillanischen Keramik findet man in Triana.
  • Einkaufsstraßen

    Der kommerzielle Teil von Sevilla befindet sich im Stadtzentrum in der Umgebung von Plaza San Francisco, Plaza del Salvador und Plaza de la Campana. Die Haupteinkaufsstraßen sind Calle Sierpes und Calle Tetuán. Diese Straßen sind der perfekte Ort, um traditionelle Produkte wie Schals, Tücher oder Fächer zu finden. Außerdem gibt es in dieser Straße die üblichen Modemarken wie Zara, H&M, Bershka, Mango, Stradivarius...
  • Centro de Interpretación Judería de Sevilla

    Dieses Museum bietet viele Informationen über die damals im Stadtviertel Santa Cruz lebende jüdische Bevölkerung und den Wandel des Viertels vom Mittelalter bis heute.
  • Kutschen Museum

    Dieses kleine Museum zeigt die besten Kutschenarten von Spanien.
  • Archäologisches Museum

    Eines der besten archäologischen Museen Spaniens befindet sich im Maria Luisa Park von Sevilla. Auch wenn der Fokus auf dem römischen Imperium liegt, zeigt das Museum ebenfalls Elemente der Steinzeit, der Bronze- und Eisen Zeit, der Phönizierr, Griechen und Karthagern.
  • Flamenco Museum

    Das Museo del Baile Flamenco im Stadtviertel Santa Cruz ist ein beeindruckender Ort für einige der besten Flamencoshows. Einige der größten Talente von Sevilla und ganz Spanien zieht es in dieses Museum. Das Museum bietet eine Vielfalt an Ausstellungen und zeigt die Entwicklung des Flamencos.
  • Alamillo Park

    Dieser Park erstreckt sich über ein Gebiet von 85 Acre (343983m²) und ist eines der besten Beispiele für ein klimatisch mediterran geprägten Wald mit Bäumen wie Ulmen, Kiefern, aktuellen und Korkeichen. Außerdem umfasst der Park zwei Seen und bietet verschiedenste Freizeit-, Sport-, und Erholungsmöglichkeiten. Oft finden hier kulturelle, gesellschaftliche oder sportliche Events statt.
  • Murillo Gärten

    Diese kleinen, friedlichen Gärten wurden nach dem Maler Esteban Morillo benannt und sind nicht weit vom historischen Stadtzentrum entfernt. Die schönen Bänke mit „Azulejos“, die antike Stadtmauer,die Heckenkirschen, Magnolien, Pagodenbäume, mit Weinreben und Teilen der kanarischen Inseln machen diese kleine Oase zum perfekten Ort, um zu entspannen.
  • Maria Luisa Park

    Der am Guadalquivir gelegene Park ist einer der größten von Sevilla. Auf seinen 400.000 Quadratkilometern findet man viele berühmte Sehenswürdigkeiten und Museen von Sevilla wie das Denkmal von Gustavo Adolfo Becquer, das Monument zu Ehren von Miguel de Ceravntes, der Löwenbrunnen oder das archäologische Museum.
  • Alcázar Gärten

    Das fantastische Mosaik in den Gärten weißt Einflüsse der Araber, der Renaissance sowie der Moderne auf. Man kann mitunter den Garten des Tanzes, Garten der Frauen und Garten des Prinzens bestaunen. Außerdem gibt es ein kleines Labyrinth.
  • Museum der Schönen Künste

    Die Sammlung dieses Museums umfasst Werke von der Gotik bis ins 20. Jahrhundert. Viele Werke entstanden nach der sevillanischen Schule des 17. Jahrhunderts (das goldene Zeitalter der Malerei)von Künstlern wie Murillo, Zurbarán, Francisco de Herrera und Valdés Leal.
  • Andere Monumente

    Mit einer über 3000 Jahre zurückreichenden Geschichte, die von den Römern, Westgoten, Muslimen, Juden und Christen gezeichnet ist, wurde Sevilla von den verschiedensten Kulturen geprägt, was sich ebenfalls an den zahlreichen Monumenten der Stadt zeigt. Zu nennen wären an dieser Stelle das andalusische Parlament, der Palast von San Telmo, das Rathaus, das Venerabilis Priester Krankenhaus, die Basilika de la Macarena, das Monasterium von Cartuja, die königliche Werft, etc.
  • Universität von Sevilla

    Das im 18. Jahrhundert als königliche Tabakfabrik errichtete Gebäude bietet seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Raum für die Universität der Stadt.
  • Plaza de Toros de la Real Maestranza

    Als das älteste Stierkampfarena Spaniens finden dort Stierkämpfe seit dem 18. Jahrhundert statt. In dem Museum können die Besucher mehr über die Welt des Stierkampfs lernen.
  • Torre de Oro

    Der von den Muslimen um 1220 gebaute Torre de Oro (deutsch: Goldturm) war früher angeblich mit goldenen Kacheln überdeckt. Der Turm wurde gebaut um eine Sicht über den Hafen von Sevilla zu ermöglichen und diente der Verteidigung gegen anrückende Kriegsschiffe.
  • Las Setas (Metropol Parasol)

    Die zwischen den Jahren 2005 und 2011 errichtete Holzkonstruktion ist ein Symbol der modernen Architektur in Sevilla direkt im Herzen der Stadt. Der Bau sorgte für eine öffentliche Kontroverse. Im Erdgeschoss befindet sich das Antiquarium, in dem römische Ruinen in einem Museum ausgestellt werden. Im ersten Obergeschoss gibt es einen Lebensmittelmarkt und es finden öffentliche Events statt. Außerdem gibt es eine Panorama Terrasse, auf der man einen atemberaubenden Blick über die Stadt genießen kann. Besonders schön ist die Besichtigung der Terasse bei Sonnenuntergang.
  • Plaza de España

    Der für die Ibero-Amerikanische Weltausstellung von 1929 errichtete halbrunde Bau wird von zwei Türmen dominiert und ist mit farbenfroh bemalten Kacheln dekoriert. Jede der bemalten Keramikbänke, die um den Platz arrangiert sind repräsentiert eine spanische Provinz.
  • Indienarchiv

    Neben der Kathedrale von Sevilla wurde das Gebäude des Indienarchivs im 16. Jahrhundert als Handelsmarkt genutzt. Im 18. Jahrhundet wurde es von Charles III. Als Ort für das Indienarchiv ausgewählt. Mit 80 Millionen Seiten von Dokumenten, die bis in das Jahr 1492 zurückreichen, stellt es den vollständigsten und am besten dokumentierten Blick auf die spanische Verwañtung der Neuen Welt
  • Real Alcázar

    Hierbei handelt es sich um den ältesten Königspalast Europas. Die ursprünglich maurische Festung wurde über die Jahre erweitert und neu konstruiert. Der Alcázar besteht aus einem beeindruckendem Komplex aus Innenhöfen und Hallen mit Einflüssen des Arabischen, des Mudéjar, Renaissance und Barock sowie Einflüssen des 19. Jahrhunderts. Bei Besuchen des Spanischen Königs in Sevilla ist der Alcázar die offizielle Residenz. Hier kann man gleichzeitig die Gärten des Real Alcázars besuchen.
  • Die Kathedrale und die Giralda

    Die als Weltkulturerbe deklarierte Kathedrale von Sevilla ist offiziell eine der Größten der Welt. Sie wurde im 15. Jahrhundert an dem Ort errichte, an dem im 12. Jahrhundert die große Almohaden Moschee erbaut wurde. Das Grabdenkmal von Christoph Kolumbus kann in der Kathedrale besichtigt werden. Das einzige erhaltene arabische Erbe ist das Minarett, das unter dem Namen Giralda bekannt ist.

Wie komme ich nach Sevilla?

Sevilla ist Hauptstadt sowie die größte Stadt Andalusiens und von einem dichten und gut ausgebauten Verkehrsnetz umgeben.

Die Stadt hat zwei größere Busbahnhöfe: Der Busbahnhof an der Plaza de Armas bietet täglich nationale und internationale Busverbindungen mit Firmen wie Eurolines, ALSA und Socibus an. Die zweite Station beim Prado de San Sebastian bietet regionale Verbindungen an.

Der Bahnhof Santa Justa liegt an der Avenida de Kansas City uns ist wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Von hieraus fahren regelmäßig Züge in diverse Städte Andalusiens wie Cádiz, Jerez, Granada, Almeria. Außerdem gibt es Hochgeschwindigkeitszüge nach Cordoba, Malaga, Madrid, Valencia und Barcelona.

Der Flughafen von Sevilla befindet sich zehn Kilometer nordwestlich von der Stadt. Mit fast 40 Zielen in Spanien, aber auch in Länder wie Frankreich, Italien, Niederlande, Malta, tschechische Republik, Großbritannien, Portugal, Schweiz, Irland und Belgien hat sich der Flughafen eindeutig zu einem internationalen Flughafen verwandelt und seine Position als wichtiger Anreiseflughafen in Spanien etabliert. Es gibt direkte Busverbindungen zur Plaza de Armas im Stadtzentrum, zum Bahnhof in Santa Justa und San Bernado. Die Fahrt dauert circa 35 Minuten.

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