Max in Sevilla

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By Max Ritzmann und Pascal Fischer | Wednesday, 02 November 2016

Vom 24. September bis am 14. Oktober dieses Jahres durften wir Max Ritzmann bei uns in Sevilla begrüssen. Nachdem die Spanischklasse seines Gymnasiums in der Schweiz Sevilla bereits nach einer Woche verlassen hatte, blieb Max noch zwei Wochen länger hier. Das ganze Team von MundoLengua war beeindruckt von Maxs unermüdlichen Einsatz im Unterricht und seiner Unternehmungsfreudigkeit während zahlreichen Aktivitäten. Wir hoffen, dich bald wieder bei Centro MundoLengua begrüssen zu dürfen und danken dir, dass du dich dazu bereit erklärt hast, hier über deine Erlebnisse zu schreiben.

Max im Mittelpunkt

Max im Mittelpunkt

“Ganz am Anfang spielte natürlich die Nervosität eine grosse Rolle. Wir wurden bei der Ankunft von unseren Gasteltern abgeholt und gingen dann gleich mit ihnen nach Hause. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, und man weiss nicht so recht was tun. Auch mit dem Spanisch tut man sich anfangs noch schwer. Jedoch nach zwei bis drei Tagen ist es kein Problem mehr und man merkt, wie es immer besser wird. Auch beseitigte unsere Gastmutter die anfängliche Nervosität, indem sie uns sofort anbot, sie doch Maria oder sogar Mama zu nennen.

Ich war über drei Wochen bei Maria und wurde immer vorzüglich bekocht und verwöhnt. Sie wohnt mitten im Barreo Arenal, drei Minuten von der Kathedrale entfernt, in einer für Spanien typischen Wohnung. Natürlich musste ich auch während der Woche jeden Tag zur Schule gehen. Zum Glück aber fängt die Schule erst um 10 Uhr an. So muss man sich nicht aus dem Bett quälen und kann schön bis um viertel vor neun schlafen.

Mit Schülerinnen aus Aarau

Mit Schülerinnen aus Aarau

Die Schule liegt genau im Herzen von Sevilla, im obersten Stock eines grossen Hauses. Es hat fünf top moderne Klassenzimmer, in denen unterrichtet wird. Der abwechslungsreiche Unterricht macht riesig viel Spass und die Lehrer sind immer top motiviert. Sie erkundigen sich immer wieder nach dem Wohlbefinden in der Familie und nach Wünschen für den Unterricht. In der Pause kann man sich gemütlich in eines der vielen Kaffees setzen und mit seinen Freunden plaudern. An drei Nachmittagen in der Woche hat man Aktivitäten mit seiner Gruppe.

Im Stierkampfmuseum

Während der Führung im Stierkampfmuseum

Diese Aktivitäten reichen von einem Besuch Córdobas oder einer Kajaktour auf dem Fluss Guadalquivir bis zu einer Visite der römischen Ruinen in Itálica. Der Ausflug nach Itálica hat mir besonders gut gefallen, da neben Ruinen von Häusern auch noch ein gut erhaltenes Kolosseum zu bestaunen ist.

Italica

In Itálica mit den Studenten und Yale

Aber natürlich ist es in Sevilla auch sehr gut auszuhalten. Die engen Gassen, in denen es am Morgen angenehm kühl ist, lassen einen immer wieder glauben, man sei in einem Dorf auf dem Land. Man kann ganze Nachmittage damit verbringen durch die Gassen zu streunen, das alltägliche Treiben zu beobachten, und die schönen Häuser zu bestaunen. Sich zu verlaufen ist dabei vorprogrammiert! Auch um Geschenke für seine Liebsten, oder Kleider zu kaufen, gibt es mehr als genügend Möglichkeiten. Zu empfehlen ist da vor allem die Calle Tetuán, in der für jeden was zu finden ist.

Kurz vor meiner Abreise aus Sevilla war ich einerseits glücklich, meine Familie bald wieder zu sehen, andererseits bedauerte ich es, meine Gastmutter Maria verlassen zu müssen. Sie war mir in diesen drei Wochen sehr ans Herz gewachsen. Das Résumé meines Aufenthaltes fällt durch die vielen neuen Bekanntschaften, die tollen Aktivitäten, die vielen Eindrücke, meine nette Gastmutter und die gute Betreuung durch Mundolengua, auf jeden Fall positiv aus, und ich würde jederzeit wieder einen Sprachaufenthalt in Sevilla verbringen.“

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