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Auszeit im Ausland – Wie mache ich das Beste aus meinem Auslandsaufenthalt?

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By Sarah Krendl | Mittwoch, 13 Dezember 2017

Auszeit im Ausland – Wie mache ich das Beste aus meinem Auslandsaufenthalt?

 

Auslandssemester? Auslandsstudium? Studienreise? Nun endlich hat man den Schritt gewagt und ist unterwegs in die weite Welt, aber was macht man denn dann überhaupt alleine weg von zuhause. Weg von der Gewöhnlichkeit, vom Alltag, von Freunde und Familie? Wir wissen es! In diesem Blogeintrag schreiben wir darüber wie du das Beste aus deinem Auslandsaufenthalt – deiner Auszeit im Ausland machst.

Studieren im Ausland ist definitiv nicht einfach, das wissen wir alle. Egal ob es nur eine Studienreise, ein Auslandssemester oder sogar ein Auslandsstudium ist, viele Studenten haben Angst davor wegzugehen bzw. alleine in einem anderen Land, einer anderen Kultur mit neuen Traditionen klar zu kommen. Die folgenden Dinge sollen dir dabei helfen, um dich voll und ganz auf dein Studium im Ausland zu konzentrieren und deinen Aufenthalt schlussendlich auch wirklich zu genießen.

 

1)      Bereite dich vor!

Viele Unternehmen schwören darauf, dass Vorbereitung das Wichtigste ist, egal ob es sich um ein Meeting oder das kommende Jahr handelt. Nicht ohne Grund! Du weißt noch nicht wohin du gehen möchtest? Recherchiere nach Ländern und Städten, die dir gefallen könnten! Wenn du zum Beispiel lieber am Strand liegst als im Schnee, solltest du vielleicht die eine oder andere Destination im Norden überdenken und dich für den Süden begeistern.

Doch nicht nur die richtige Destination ist entscheidend, ob du schlussendlich glücklich bist, sondern auch, dass du dir stark überlegst was du in deinem Zielort machen möchtest, wann und wie. Möchtest du nur ein paar Wochen oder ein Semester dort verbringen? Oder traust du dich sogar dein ganzes Studium dort abzuschließen? Werde dir sicher über die Zeit, die du weg von Zuhause bist.

Sobald du weißt wohin die Reise geht und wie lange du dort bist, solltest du dich eindeutig auch darüber schlau machen, welche Traditionen es dort gibt, welche Sprache dort gesprochen wird, welche Feste die Menschen feiern, wie die Menschen generell ticken, etc. Natürlich ist es kein Muss die jeweilige Sprache zu sprechen, aber sicher ist es von Vorteil ein paar Basics austauschen zu können.

 

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2)      Schreibe eine Bucket-List!

Du hast von den Tacos, die man in México isst, gehört? Du hast von der größten gotischen Kathedrale der Welt, die in Sevilla erbaut wurde, gelesen? Du hast Bilder von den gewaltigen Gebirgszügen der Alpen, die sich hauptsächlich durch Österreich und Italien ziehen, gesehen? Dann nichts wie los, entdecke all das! Bevor du deine Reise antrittst, schreibe eine Bucket-List. Was möchtest du sehen? Was möchtest du machen? Was möchtest du probieren? Damit du auf keinen Fall nach Hause zurückkehrst mit dem Gedanken, du hast eine Chance verpasst, schreibe dir eine Liste. Stöbere durch was das Land und die Stadt zu bieten hat. Natürlich wirst du deine Liste während deinem Auslandsaufenthalt ergänzen, da dir tagtäglich viele Menschen etwas empfehlen werden.

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3)     Mach dich bereit für harte Arbeit!

Dein Auslandsaufenthalt wird mit Sicherheit eines der größten Abenteuer in deinem Leben sein und dabei ist eines sicher: Es wird Höhen und Tiefen geben! Damit du nicht einen absoluten Kulturschock erlebst, solltest du wissen, was dich erwartet. Dein Heimatland wird sich vom Zielland sicher in einigen Dingen unterscheiden – Sprache, Kultur, Traditionen, Landschaft, Ambiente, etc. Hab keine Angst und sei bereit zu entdecken!

 

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4)      Öffne deinen Geist!

Du bist es gewohnt, dass du zum Frühstück dein Lieblingsmüsli isst und deinen Cappuccino trinkst? Dein Mittagessen steht auf dem Tisch, wenn du von der Schule oder Universität nach Hause kommst? Du läufst deine 5 Kilometer in deinem Lieblingspark und triffst abends deine Lieblingsmenschen? In deinem Zielland wird das alles nicht dasselbe sein und du bist die Person, die all das in der Hand hat. Denn wie man so schön sagt – „Jeder ist sein Glückes Schmied“. Schöne Momente wirst du verbringen, wenn du sie zu schönen machst. Es hängt immer von deiner Einstellung ab, ob etwas gut oder schlecht ist. Wenn es dein Lieblingsmüsli dort nicht gibt, dann probier etwas Neues aus. Was essen die Einwohner hier zum Frühstück? Essen die überhaupt Frühstück? Hör auf damit, dein Heimatland mit deinem Zielland zu vergleichen und versuche dich zu integrieren. Probiere Neues! Entdecke das Unbekannte! Nur weil etwas anders ist, heißt das nicht das es komisch ist. Es ist einfach anders. Freue dich über Unterschiede.  Sie sind nicht familiär und lassen deinen Verstand wachsen.

 

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5)      Verlasse deine Komfortzone!

Am Wochenende wolltest du eigentlich shoppen und Kaffee trinken gehen mit deiner Mitbewohnerin, aber plötzlich fragen sie dich ob du nicht mitwillst in die Berge zum Wandern? Sag ja! Nutze Chancen, die sich auf einmal ergeben und erlebe Dinge, die du nicht geplant hattest. Sei spontan und offen, wenn du ins Ausland gehst. Es wird dir unendlich viele Türen öffnen. Die Abenteuer, die man nicht auf seiner Bucket-List stehen hatte, aber sich trotzdem ergeben sind meistens die Erlebnisse, an die du dich am liebsten erinnerst. Sag ja zu Abenteuern und lebe frei nach dem Motto „Carpe diem – Nütze den Tag“. Verwandle deine Einstellung in eine, die dir sagt – warum eigentlich nicht?

 

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6)      Hab keine Angst davor Fehler zu machen!

Es ist ganz normal, dass man Fehler macht, wenn man sich in einer neuen Umgebung befindet. Wie schon vorher erwähnt sind die Dinge einfach anders und das ist auch gut so. Andere Sprache, andere Kultur, andere Sitten sind super spannend. Wir ticken nicht alle gleich und das ist auch das, was uns so individuell macht. Nicht alle Asiaten sind Chinesen, aber alle Chinesen sind Asiaten? Wenn du etwas Falsches sagst oder dich nicht richtig verhältst, ist das nicht sofort der Weltuntergang. Lerne über deine Fehler zu lachen und fange an aus diesen zu lernen. Am Ende des Tages sind Geschichten, in denen du gehandelt hast wie du vielleicht nicht hättest sollen, die die du beim Abendessen deiner Familie erzählen wirst. Bereue also nichts. Wenn du dir über etwas nicht sicher bist, frag einfach nach. Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.

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7)      Lebe wie ein Einheimischer!

Du isst gerne Pizza, trinkst am liebsten Kaffee und vermisst es shoppen zu gehen? Dann mach das! Aber nicht bei Telepizza, Starbucks oder H&M wie es wahrscheinlich die meisten Touristen machen würden, sondern suche dir ein alteingesessenes von Lokalen empfohlenes Restaurant, ein gemütliches, warmes Café und einen Laden mit speziellen Einzelstücken. Lebe wie ein Einwohner während du lokale Spezialitäten kostest und vielleicht in das eine oder andere Gespräch mit  einem Einheimischen fällst. Hör zu und lerne Dinge, die du mit Sicherheit im Klassenraum oder Hörsaal nicht zu Ohren bekommst. Egal ob auf der Straße, auf dem einen oder anderen Trip, in der Schule oder Universität, du wirst neue Freunde finden und lieben lernen. Schätze diese Menschen, egal welchen Alters, Herkunft oder Religion sie sind – sie sind Teil deiner Zeit im Ausland. Reisen ist definitiv nicht dasselbe wie Wohnen im Ausland, genieße die Vorzüge, die ein Tourist niemals verspüren mag.

 

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8)      Schreibe deinen Blog oder dein Tagebuch!

Die besten Dinge bleiben mit Sicherheit im Gehirn hängen, aber was passiert mit den ganzen anderen schönen Erfahrungen und Erinnerungen, die du gemacht hast oder den kulturellen Unterschieden, die du wahrgenommen hast? Damit du auf keinen Fall all das vergisst, schreib es einfach auf. Schreib auf wo du das beste Eis gegessen, diesen lebenslangen Freund kennengelernt und den schönsten Sonnenaufgang erlebt hast. Egal ob es ein besonderes Gespräch mit einem Einheimischen, ein Buch in einem gemütlichen Café oder dieser Schokoladenkuchen am anderen Ende der Stadt ist, an das du dich gerne zurück erinnern möchtest, du wirst dir selbst dankbar sein, wenn du eines Tages deine Mitschrift in die Hand nimmst und in Erinnerungen herumschwälgst.

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9)      Bereue nichts!

Du hast den Typen geküsst, den du eigentlich gar nicht magst? Du hast dein Geld für den Trip in die Wüste ausgegeben? Du hast vergessen Fotos zu schießen als du den Präsident getroffen hast? No pasa nada! Bereue niemals einen Moment in dem du glücklich warst. Niemals! Es wird einen Grund gegeben haben warum du dich in dem Moment für das entschieden hast, dass du schlussendlich gemacht hast. Freue dich über diese schönen Momente! Es sind die, die dir im Endeffekt hängen bleiben.

 

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10)   Akzeptiere dein neues Ich!

Niemals wirst du nach Hause so zurückkehren wie du gegangen bist und das ist keinesfalls etwas Schlechtes. Manche Menschen denken, wenn sie von anderen hören „Du hast dich verändert“, dass es negativ gemeint sei, aber freue dich darüber, dass du anders bist. Du bist in der Zeit des Auslandsaufenthaltes gewachsen und gereift, hast etwas gesehen und erlebt, das nicht viele machen können oder wollen. Du weißt mehr als vorher und auch vieles über das du dir selbst vor deiner Heimreise noch unbewusst bist. Dinge, wenn du nach Hause kommst, die dir immer als selbstverständlich vorgekommen sind, sind jetzt ganz besonders für dich und schätzt du umso mehr. In Momenten, in denen du früher anders reagiert hättest, verhältst du dich jetzt wie die Menschen in deinem Zielland. Du siehst die Dinge mit anderen Augen und das ist gut so. Du hast das Recht zu wachsen.

 

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